Atomkraftwerke abschalten
Der Ausstieg aus der Atomindustrie
ist bis zum Jahr 2022 gekippt. Das Atomunglück im
März 2011 in Fukushima bewirkte eine Teilabschaltung von
sieben Atommeilern in Deutschland. Sie wurden sofort und dauerhaft
wegen zu große Mängel abgeschaltet. Darunter
zählen die AKW Brunsbüttel, Krümmel, Biblis
A und B, Philippsburg, Neckarwestheim, Esenshamm und Isar 1. Neun
weitere Atomkraftwerke in Deutschland laufen zum Teil noch elf Jahre
weiter. Für die Bevölkerung bedeutet es eine weitere
Abhängigkeit von Atomstrom. Für die Atomkonzerne
weitere jährliche Milliardengewinne.
Eine veraltete Technik
Die Atomkraftwerke wurden in den 70er-Jahren gebaut und haben eine Technologie aus den 60er-Jahren. Mit dem Alter der Kraftwerke häufen sich die Störfälle. Aktuelle Beispiele sind die AKWs in Krümmel und Brunsbüttel, welche von Vattenfall im Norden betrieben werden. Kurzfristige Aktivierungen mussten innerhalb kürzester Zeit erneut reaktiviert werden, da Störfalle erneut zu häufig auftraten. Gegen gezielte Terrorangriffe, spätestens seit dem 11. September 2001 besteht kein Schutz. Gegen einen Flugzeugabsturz sind diese Anlagen kaum oder gar nicht geschützt. Mehr als 150 Atommeiler sind in der Europäischen Union im Betrieb. Weltweit sind es etwa 440 Atomkraftwerke.
Eine veraltete Technik
Die Atomkraftwerke wurden in den 70er-Jahren gebaut und haben eine Technologie aus den 60er-Jahren. Mit dem Alter der Kraftwerke häufen sich die Störfälle. Aktuelle Beispiele sind die AKWs in Krümmel und Brunsbüttel, welche von Vattenfall im Norden betrieben werden. Kurzfristige Aktivierungen mussten innerhalb kürzester Zeit erneut reaktiviert werden, da Störfalle erneut zu häufig auftraten. Gegen gezielte Terrorangriffe, spätestens seit dem 11. September 2001 besteht kein Schutz. Gegen einen Flugzeugabsturz sind diese Anlagen kaum oder gar nicht geschützt. Mehr als 150 Atommeiler sind in der Europäischen Union im Betrieb. Weltweit sind es etwa 440 Atomkraftwerke.